HP-CO2-Druckgasrohre

Das Prinzip des HP-CO2-Druckgasrohres wurde bereits Anfang des 20. Jahrhunderts in England entwickelt.
Grundgedanke war dabei, ein leistungsfähiges und sicheres Verfahren mit ausreichender materialabbrechender Wirkung für den
Untertagekohleabbau zu bekommen.

Im Unterschied zu Sprengstoffen, müssen beim Einsatz vom HP-CO2-Druckgasrohren nicht ganze Teile des Bergwerkes geräumt werden. Schlagwetter und andere, explosive Gasgemische sowie Kohlenstaub oder andere brennbaren Materialien werden durch das HP-CO2-System nicht zur Entzündung gebracht.
Funktion 
Schlackeanbackungen werden von aussen durch die Ofenwand mit dem original HP-CO2-System entfernt. Ein Druckgasrohr wird in die Schlacke eingeführt. Das flüssig eingefüllte CO2 wird mit einer Heizpatrone verdampft. Das CO2 expandiert auf das 600-fache Volumen und erzeugt einen Druck bis zu 3000 bar. Der Auslassdruck wird über eine Berstscheibe bestimmt und das Gas entspannt sich über die Düsen am Kopf in die Schlacke und bewirkt somit deren Abscherung.